Das Projekt wäre ohne die Projektleitung, das gesamte Team und die vielen Projektpartner nicht möglich.
Rouven Turck, Projektleitung
Sein Forschungsschwerpunkt ist der hochalpine Kupfer- und Eisenbergbau. Die diachrone Erforschung der Ressourcennutzung zwischen den prähistorischen Metallzeiten und dem hohem Mittelalter findet mittels archäologischer und naturwissenschaftlicher Methoden statt.
Céline Griessen, Projektassistenz/Datenbank
Céline Griessen studiert im Hauptfach Archäologien und im Nebenfach Interdisziplinäre Archäologische Wissenschaften an der Universität Zürich. Sie interessiert sich besonders für alpine Archäologie und begleitet das Projekt seit der ersten Feldminute seit 2020. In ihrer Bachelorarbeit hat sie in Kooperation mit Informatikern eine Datenbank für das Projekt entwickelt und ist unter anderem für die digitale Datenerfassung des Projekts verantwortlich.
Simon Wohler, Projektassistenz
Anja Buhlke, Grabungstechnik, StV. Grabungsleitung
Kartographin, welche die Bergbauprojekte der Universität Zürich seit 2014 begleitet. Im Feld liegen ihre Verantwortlichkeiten bei der Grabungsmethodik, analogen und digitalen Dokumentation, topographischen Geländeaufnahmen und der Ausbildung der Studenten in diesen Themen. Nach dem Feldeinsatz schliessen sich ein Teil der Auswertung und Visualisierung der Ergebnisse an. Wenn sie nicht für die Prähistorische Archäologie der Uni Zürich tätig ist, arbeitet sie international in Forschungsprojekten und Rettungsgrabungen der verschiedendsten Themen und Zeitstellungen.
Lara Kurmann, Schnittleitung
Lara Kurmann hat Ur- und Frühgeschichte, provinzialrömsiche Archäologie sowie Ägyptologie an der Universität Basel studiert. Schon während dem Studium wie auch nach dem Abschluss arbeitete sie auf verschiedenen Grabungen in der Schweiz, in Frankreich und in Ägypten. Sie war unter anderem in der Funktion als Grabungsleiterin, Fundverantwortliche und Schnittleiterin tätig. Daneben arbeitete sie ebenfalls im Museum und ist auch in der Vermittlungsarbeit aktiv.
Erfahrungen mit Bergbauprojekten hat sie schon durch ihre Mitarbeit an einem Projekt zum prähistorischen Kupferbergbau im Oberhalbstein. Seit 2022 ist sie nun Teil des Projektteams und ist als Schnittleiterin vor Ort im Einsatz.
Jannis Franzen, Schnittleitung
Jannis Franzen studiert Altertumswissenschaften mit dem Schwerpunkt Klassische Archäologie an der Freien Universität Berlin (D). Parallel zu seinem Studium leitet er im Auftrag des Archäologiebüros ABD-Dressler Rettungsgrabungen. In seine Aufgabenbereiche fallen die Koordinierung und Strukturierung des Grabungsablaufs, die digitale Vermessung, die Fotodokumentation, inkl. 2D- und 3D-Fotogrammetrie, sowie das Erstellen technischer Pläne und der Abschlussberichte.
Seit 2022 bekleidet er während der Feldkampagnen des TLT-Projekts eine der Schnittleiterpositionen und partizipiert an der topografischen Geländeaufnahme des Grabungsareals.
Jonas Blum, Luftbilder/Dendrochronologie
Jonas Blum studiert im Master Archäologische Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Prähistorische Archäologie an den Universitäten Zürich und Tübingen. Derzeit hat er eine Anstellung als Projektmitarbeiter im Labor für Dendrochronologie des Archäologischen Dienstes Bern (ADB), der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Bearbeitung prähistorischer Feuchtbodensiedlungen. Dabei steht insbesondere die Auseinandersetzung mit Mensch-Umwelt-Systemen anhand dendroökologischer, -ökonomischer und -typologischer Ansätzen im Zentrum des Interesses.
Im Bergbauprojekt liegt der Fokus auf der dendrochronologischen Untersuchung von Holzkohlen aus Öfen und Schlackenhalden. Ziel ist die absolute Datierung des Fundplatzes. Zusätzlich sollen mittels Luftbilder generierte Geländemodelle die obertägigen Bergbaustrukturen sichtbar machen.
Kantonales Amt für Archäologie Wallis
Das Erhalten, Erfassen, Dokumentieren und Auswerten des archäologischen Erbes sind die Hauptaufgaben des Kantonalen Amtes für Archäologie, welches im gesamten Kantonsgebiet tätig ist.
Im Gegensatz zu der Mehrheit der Schweizer Kantone führt das Wallis selber keine archäologischen Ausgrabungen durch, sondern überträgt diese Aufgabe an spezialisierte Grabungsfirmen. Im Gegenzug liegt es in der Verantwortung des Kantonalen Amtes für Archäologie die administrativen Abläufe auszuführen, indem es Vormeinungen für Bauten in archäologischen Schutzbereichen abgibt, die Dossiers verfolgt und die Abklärungen im Terrain vornimmt.
Gemeinde Trient (VS)
Bei Trient handelt es sich um die Gemeinde auf deren Boden die Grabungen stattfindet. Auch sie unterstützt das Projekt.
L’association Vallis Triensis
L’association Vallis Triensis, fondée le 13 mars 1999, a pour buts la recherche, l’étude, la conservation et la mise en valeur des sites du patrimoine naturel et culturel des communes de Vallorcine, Trient, Finhaut, Salvan et Vernayaz. L’association se propose faire connaître les richesses de la vallée, qu’elles soient naturelles, archéologiques ou historiques, au travers de publications, de sorties et de conférences.
Vallis Triensis s’articule autour d’un comité et de représentants dans chaque localité. L’association compte une centaine de membres, dont les communes de la région qui la soutiennent. Elle est ouverte à toute personne intéressée par l’histoire et le patrimoine de la région, et/ou souhaitant soutenir ses activités.
Arthra GmbH
Die Arthra GmbH wurde 2021 von Monika Isler gegründet.
Dendrolabor des Archäologischen Dienst Bern
Seit den 1980er-Jahren besitzt der Archäologische Dienst des Kantons Bern ein Labor für dendrochronologische Untersuchungen. Das Dendrolabor führt auch für andere Institutionen und Privatpersonen Untersuchungen durch.
Eastern Atlas, Berlin
Unsere Partner Eastern Atlas erbringen seit 1998 wissenschaftliche und technische Ingenieur- und Dienstleistungen im Bereich der geophysikalischen Prospektion. Siesind spezialisiert auf die oberflächenahe Erkundung in den Einsatzfeldern Archäologische Prospektion und Ingenieurgeophysik.
Buro Clio, Martigny
Parallel zur archäologischen und geophysikalischen Untersuchung der Stätte wird eine historische Forschungsarbeit durchgeführt. Diese Arbeit wird der Fachhistorikerin Christine Payot anvertraut, die im Büro Clio arbeitet. Ihre auf vier Jahre angelegte Studie sieht drei grosse Arbeitsetappen vor und wird es ermöglichen, die archäologischen Datierungen mit den Quellen aus den regionalen Archiven zu vergleichen und zu ergänzen.
Christine Payot ist Mitarbeiterin des Büros Clio, das sie 2004 gegründet hat. Als Historikerin hat sie zu zahlreichen historischen Forschungen im Wallis beigetragen. Sie ist Autorin eines Artikels über den Bergbau im Wallis während des Mittelalters und der Neuzeit sowie einer Studie über die Minen im Val de Bagnes.
Swiss International Summer School for Alpine Archaeology
Im September 2021 wurde durch die Universitäten Zürich und Bern die 3. SISA in Trient, Les Tseppes veranstaltet. Im Fokus standen Geologie, Geophysik, Geschichte und Archäologie des Wallis und speziell der lokalen Bergbauregion. Studierende und Dozierende aus ganz Europa nahmen an Workshop und Field Schooling teil.